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    Hodentumor und Peniskarzinom

    Testikuläre Keimzelltumoren gehören mit ca. 4000 Neuerkrankungen / Jahr in Deutschland zu den seltenen Tumoren, stellen aber die häufigsten malignen Tumoren junger Männer im Alter von 17 - 45 dar. Ihre Inzidenz steigt, insbesondere in Industrieländern, stetig an. Alle Typ-II-Keimzelltumoren, zu denen die Seminome und die Nicht-Seminome gehören, entwickeln sich aus einer gemeinsamen Vorläuferläsion, dem GCNIS („germ cell neoplasia in situ“), welches wiederum aus einer entarteten (primordialen) Keimzelle entstehen soll. Keimzelltumoren können auch im frühkindlichen Alter entstehen (Typ-I-Keimzelltumoren), deren Pathogenese beinhaltet allerdings keinen GCNIS-Zwischenschritt.

    Keimzelltumoren des Hodens sind, auch im metastasierten Stadium, durch eine multizyklische Chemotherapie sehr gut therapierbar.

    Daher fokussiert sich die Forschung in diesem Bereich vor allem auf eine. Reduktion der Therapie unter Erhalt der hohen Heilungsraten, mit dem Ziel Nebenwirkungen zu reduzieren. Gerade in frühen Tumorstadien ist die Frage nach nicht sichtbaren Mikrometastasen aktuell im Fokus. Trotz der guten Heilungsraten kann diese Tumorerkrankung aufgrund einer ausgeprägten Metastasierung oder Entwicklung einer Resistenz gegenüber der Chemotherapie immer noch eine tödliche Bedrohung, darstellen. Daher ist die Erforschung der Metastasierungs- und Resistenzmechanismen sowie neuer Diagnose- und Therapiekonzepte ein Schwerpunkt der aktuellen Forschung. Neben prospektiven und retrospektiven Studien, kommen auch molekularbiologische und (epi)genetische Methoden zur Anwendung, mit dem Ziel, die Grundlagenforschung zur Pathogenese dieser Tumoren mit der klinischen Anwendung zu verbinden.


    FG-LEITER

    PD Dr. med. Tim Nestler

    Facharzt

    Universitätsklinikum Köln


    Prof. Dr. rer. nat. Daniel Nettersheim

    Urologisches Forschungslabor

    Universitätsklinikum Düsseldorf


    Dr. Maximilian Brandt

    Assistenzarzt

    Universitätsklinik Mainz


    Dr. Desireé Dräger

    Fachärztin

    Universitätsklinikum Rostock


    PD Dr. Pia Paffenholz

    Funktionsoberärztin

    Universitätsklinikum Köln


    Dr. Maria Schubert

    Fachärztin

    Universitätsklinikum Münster


    Dr. Isabella Syring

    Oberärztin

    Universitätsklinikum Bonn


    PD Dr. med. Friedemann Zengerling

    Oberarzt

    Universitätsklinikum Ulm


    Jonas Herrmann

    Oberarzt

    Universitätsklinikum Mannheim


    Dr. Matthäus Majewski

     

    Institut für Radiobiologie der Bundeswehr München


    Dr. Marieke Krimphove

    Assistenzärztin

    Universitätsklinikum Frankfurt


    Christian Fankhauser

    Assistenzarzt

    Universitätsspital Zürich


    Cem Aksoy

    Assistenzarzt

    Universitätsklinikum Heidelberg


    Dr. med Eva-Maria Greiser

    Assistenzärztin

    Mathias Spital Rheine


    Emran Etier

    Assistenzarzt

    Universitätsklinikum Halle


    Dr. med Maria Noemi Welte

    Assistenzärztin

    Universitätsklinikum Frankfurt am Main


    FG-LEITER

    PD Dr. Jost von Hardenberg

    Oberarzt

    Universitätsklinikum Mannheim


    Dr. med. Florian Dittmar

    Assistenzarzt

    Uniklinikum Gießen