Die nächste GeSRU-Visite bei Experten findet Anfang Dezember 2010 bei Herrn Professor Rübben und Dr. Roberto Rossi Neto im Universitätsklinikum Essen statt mit dem Schwerpunkt der geschlechtsangleichenden Operationen.
Mit der Veranstaltung in Mannheim setzten wir im Januar unsere Visiten-Reihe fort, auch hier waren alle Teilnehmer durchweg begeistert. Unser Konzeptes zur Implementierung von mehr Hospitationen im Klinikalltag starteten wir im November 2008. Damals waren wir Gast bei Herrn Prof. Stolzenburg im Universitätsklinikum Leipzig, im Juni besuchten wir Frau Prof. Fisch in der Uniklinik Hamburg. An zwei Tagen mit umfangreichem Programm blieb viel Zeit zum Austausch mit den Professoren, KollegInnen und zur Assistenz im Operationssaal.Die Hospitation wird aus unserer Sicht viel zu selten genutzt. Dabei ist sie von unschätzbarem Wert, um den jungen Urologen auf seinem Weg zu einem mündigen, versierten und über den Tellerrand der eigenen Klinik schauenden Facharzt zu unterstützen.
Auch in den kommenden Jahren werden wir im halbjährlichen Abstand ausgewählte Klinken zur Hospitation besuchen. Hierzu werden jeweils zwei GeSRU- Aktive eine Gruppe von sechs weiteren Weiterbildungsassistenten vor Ort begleiten.
Anreise wird jeweils der Mittwochabend mit gemeinsamen Treffpunkt um 21:00 Uhr sein. So können wir am Donnerstag und Freitag jeweils um 7:00 Uhr den klinischen Alltag auf Station/Operationssaal/Ambulanz in der fremden Universitätsklinik beginnen.
Anmeldungen für die GeSRU-Visite unter von-ostau-nicola@web.de
wurde von der GeSRU eV. eine Umfrage bzgl. der Weiterbildungssituation in Deutschland durchgeführt. Die Ergebnisse wurden im Urologen A veröffentlicht (2002, 44:174-176). Hospitationen in anderen urologischen Kliniken, so ein wesentliches Resultat der Umfrage, wurden von Chefärzten und Assistenten in Deutschland gleichermaßen für notwendig erachtet und befürwortet. Das größte Hindernis in der Realisation der Hospitationswünsche liegt aber meistens auf organisatorischer Ebene. Es wurde deswegen die Idee geboren, eine Plattform zu schaffen, die die nötige Infrastruktur bereitstellt.
Kliniken, die in Deutschland eine herausragende Bedeutung in speziellen Teilgebieten der Urologie haben, wurden gezielt angeschrieben, um sie für diese "Hospitationsbörse" zu gewinnen. Durch das Benennen von Kontaktpersonen wird die erste telefonische Verbindung vereinfacht. Angaben über bestehende Unterkunftsmöglichkeiten komplettieren die Angaben.